Monate: April 2015

Screenshot Hairware (© Katia Vega)

Smarten up your body – Haare und Finger werden zum stylischen Touchpad.

Nach der künstlichen Haarsträhne Hairware ist NailO nun die jüngste Entwicklung im Bereich der Intelligent User Interfaces. Mit dem als künstlicher Fingernagel getarnten Mini-Trackpad lassen sich Smartphones und Computer per Bluetooth steuern. Alles was der Anwender dafür tun muss, ist mit einer bestimmten Bewegung über seinen „Fingernagel“ zu streichen. So lassen sich zum Beispiel während eines langweiligen Meetings ganz diskret Nachrichten versenden, ohne dass irgendjemand etwas davon mitbekommt. Innerhalb der nächsten drei Jahre soll NailO Marktreife erreichen und ist dann mit verschiedenen Design-Vorlagen erhältlich. Schließlich ist so ein smarter Kunstnagel nicht nur ein elektronisches, sondern vor allem auch ein modisches Accessoire. Aber – ganz ehrlich – ist so ein an ein Heftpflaster erinnernder elektronischer Kunstnagel wirklich schön? Praktische Anwendungstipps Wen die Optik nicht direkt überzeugt, dem geben die Entwickler vom MIT Media Lab auf ihrer Website einige nützliche Tipps für mögliche Anwendungsgebiete des NailO, zum Beispiel zum Kochen. Wie das Promo-Video zeigt, eignet sich NailO hervorragend, um im elektronischen Kochbuch weiterzuscrollen, während die Hände gerade mit etwas anderem beschäftigt sind. So vergisst man auf keinen Fall, zum …

Screenshot_Grafik_alles

Die Geschichte des Internets als interaktives Erlebnis.

Die interaktive Grafik „Die Evolution des Webs“ zeigt die Geschichte von Webtechnologien und Browsern seit der Entstehung des Internets 1990 bis heute. Wer wissen möchte, wie sich Dateiformate, Skriptsprachen und Mechanismen im Laufe der Zeit verändert haben, kann einfach auf einen der bunten Spaghettistränge klicken und erhält dann die passende Info mit Link zur Quelle. Interessant ist auch ein Blick auf die optischen Änderungen der verschiedenen Webbrowser, die vor 20 Jahren noch deutlich anders aussahen als heute. Neben dem Zusammenspiel von Browser-Versionen und parallel verlaufenden Technologieentwicklungen stellt die Infografik auch die Entwicklung der Internetnutzung vor. In einer zweiten Ansicht wird zum einen der weltweite Datenverkehr im Internet veranschaulicht und zum anderen die steigende Zahl der Internetnutzer auf der ganzen Welt gezeigt. Angefangen bei etwa zweieinhalb Millionen Usern im Jahr 1990 hat sich ihre Zahl bis 2011 mit 2,3 Milliarden Nutzern fast vertausendfacht. Die interaktive Grafik ist in 12 Sprachen verfügbar und basiert auf mehreren Quellen, unter anderem Wikipedia, CanIUse.com und dem Mozilla Developer Network. Ich finde sie sehr schön anschaulich und selbsterklärend gestaltet. Also, klickt …

mann

Wochenendtipp für München.

Am 25. und 26. April präsentieren junge Kreative und kleine Labels in München auf dem Stijl DesignMarkt Designprodukte, Kleidung und Handgemachtes. Auf der Praterinsel werden die Produkte auf 1.500 qm zu sehen und kaufen sein. Dazu gibt es entspannte Beats, kühle und heiße Drinks sowie kleine Leckereien. Auch für den dritten Stijl DesignMarkt hat man sich in München, in Bayern und in ganz Deutschland auf die Suche nach ausgefallenen Produkten, Projekten und Ideen gemacht. Am letzten Aprilwochenende präsentieren sich 120 ausgewählte Nachwuchsdesigner, kleine Labels und junge Kreative. Stijl DesignMarkt 25.–26. April 2015 Praterinsel München Eintritt 5 € Samstag und Sonntag jeweils von 11–18 Uhr geöffnet http://stijlmarkt.de/muenchen https://www.facebook.com/stijlmuenchen © Fotos: stijlmarkt.de

Kirschbluete-1200x800

Es ist Frühling!

Von meinem täglichen Weg in die Agentur habe ich euch eine große Tüte Frühling mitgebracht. Nur zwei Minuten von unserem Büro entfernt radle ich durch das Kirschblüten-Meer der Bonner Heerstraße. Jetzt im Frühling blühen hier die Kirschbäume in verschwenderischerer Pracht. Und die Heerstraße verwandelt sich von einer friedlichen Straße in der Altstadt in einen echten Touristenmagneten. Denn nicht nur die Bonner lieben die rosa Blütenwolken. Mittlerweile hat sich das Blüten-Spektakel herumgesprochen. Touristen reisen in Reisebussen  zur Fotosession an, die Stative stehen in Reihen, normale Passanten werden verscheucht („aus dem Bild!“), die Verkehrsregeln sind außer Kraft gesetzt. Es ist Frühling in der Stadt! Wo ihr auch seid – und was euch auch blüht – genießt den Frühling!   

2015_MDD_Presse_Junkers_72dpi

Bilder aus der wunderbaren Welt der Werbung.

Fernseher, Autos, Waschmittel, Getränke, Dunstabzugshauben – ob als Plakat oder als Anzeige in Zeitschriften, gedruckte Werbebotschaften umgeben uns täglich und nahezu überall. Eine aktuelle Ausstellung des Werkbundarchivs in Berlin zeigt 450 ausgewählte Werbegrafiken aus den 1910er Jahren bis heute. Manche Werbeklassiker und ikonografische Bilder (Pepsi!) sind dabei, für die Älteren unter uns auch manch Bekanntes aus den Siebzigern (Burlington-Strümpfe!).

150407-Mobiloptimierung_Serge Kij_CC-BY_2.0

SEOs aufgepasst: „Mobile friendly“ wird jetzt Rankingfaktor.

Google macht ernst. Was Ende 2014 als sogenannte „mobile friendly“-Initiative begann, wird nun tatsächlich zu einem wichtigen Rankingfaktor bei der weltweit größten Suchmaschine. Die mobile Nutzerfreundlichkeit einer Webseite entscheidet ab dem 21. April 2015 mit darüber, auf welchem Platz diese auf den Suchergebnisseiten angezeigt wird. Google prüft Webseiten schon seit einiger Zeit auf ihre Optimierung für Mobilgeräte. Bisher vergab der Konzern aber lediglich sein „mobile friendly“-Label, im deutschsprachigen Raum „Für Mobilgeräte“, ohne dass sich das auf das Ranking der betreffenden Seite auswirkte. Das ändert sich jetzt und sorgt unter SEO-Experten und Webseitenbetreibern für großen Aufruhr. Welche Kriterien untersucht Google? Nach eigenen Angaben der Suchmaschinenentwickler sollte eine Seite mit guter Mobiloptimierung folgende Kriterien erfüllen: keine Flash-Inhalte kein Zoomen nötig, um Texte gut lesen zu können kein horizontales Scrollen oder Zoomen nötig, um die Seiteninhalte vollständig sehen zu können Abstand zwischen Links ist groß genug, um diese bequem antippen zu können Ein weiteres inoffizielles Kriterium ist die schnelle Erreichbarkeit der Seite. Heißt, wer lange Ladezeiten von mehr als 4 Sekunden hat, der wird im Ranking herabgesetzt. Mit …

https://www.youtube.com/watch?v=j3Zfe3kfv6U

Video in Print – ganz neue Möglichkeiten für den Einsatz von Videos.

Bilder sprechen Emotionen an. Das machen wir uns tagtäglich zunutze, um unsere Botschaften mit starken Bildern besser zur Geltung zu bringen. Vor allem bewegte Bilder kommen dabei immer häufiger zum Einsatz, etwa als Imagefilme oder Erklärvideos. Wer diese auf ganz neue Weise verpacken möchte, kann dafür das sogenannte Video in Print nutzen. Für einen unserer Kunden haben wir uns neulich tiefer in das Thema eingearbeitet und finden: Das ist eine klasse Idee! Wie funktioniert das Ganze? Beispiel Fotobuch: in die 1. Seite des Einbands wird ein kleiner TFT-Farbmonitor mit wenigen Zoll Bilddiagonale eingebaut. Auf diesem Bildschirm kann der Nutzer per Touch oder Knopfdruck HD-Videos abspielen, die dank der unsichtbaren Stereo-Lautsprecher auch mit Ton unterlegt sind. Die bis zu 30 Minuten langen Filme können per Micro-USB-Anschluss ganz einfach heruntergeladen oder ausgetauscht werden. Das Mini-Wiedergabegerät verfügt außerdem über einen Lithium-Akku, der sich problemlos neu aufladen und mehrfach verwenden lässt. Emotionale Bilderwelten festhalten und verschenken Das Unternehmensvideo auf einer Messe Besuchern ganz einfach mitgeben, die Visitenkarte mit einem kurzen Vorstellungsvideo abrunden oder Giveaways mit informativen Produktvideos oder Imagefilmen ausstatten – die Einsatzmöglichkeiten …