Autor: Andrea Schäfer

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In Social Media geht es um Identität – oder das „du bist was du postest“-Prinzip.

Jeder Mensch hat eine eigene und ganz persönliche Identität. Sie ist ihm auch häufig bewusst. Fotos zum Beispiel, die ihm nicht gefallen, löscht er. „Das bin ich doch nicht“ sagt er verärgert. Kleidung, die ihm nicht gefällt, lehnt er ab. „Das steht mir doch nicht“ erkennt er mit sicherem Blick. Offensichtlich weiß jeder von uns sehr genau, wer er ist oder zumindest, wer er sein will. Jeder von uns trägt also ein ganz bestimmtes „Bild von sich selbst“ im Kopf und kontrolliert ständig und meist sehr bewusst dieses Bild gegenüber Dritten.

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Alles flach – Audi stellt Markenzeichen auf Flat Design um.

Audi hat sein Logo überarbeitet. Nach sieben Jahren ohne Änderungen am Markenzeichen, den vier Audi-Ringen, heißt es nun „Chromglanz ade“. Audi wird flat. Der Automobilhersteller stellt sein Logo von einem chromfarbenen Look auf eine einfarbige Version um. Damit ist das neue, reduzierte Logo in guter Gesellschaft. Auch andere Automobilhersteller haben schon auf Flat Design umgestellt. 2015 verpasste BMW seiner Tochter Mini eine Logo-Überarbeitung.

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Warum tragen Kreative so gerne schwarz?

Kreativität kann ja vielerlei Gestalt annehmen. Eines aber prägt die Gestalt des Kreativen – seine Vorliebe für Schwarz. Wer drei Agenturen zum Pitch einlädt, kann einiges darauf wetten, dass dreiviertel des Agenturpersonals in schwarz aufläuft. Warum aber ist Schwarz so beliebt bei Deutschlands Kreativen? Wenn Kleidung ein Statement ist, welches Statement geben wir mit unseren schwarzen Klamotten ab?