Autor: Grischka Grauert

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Herzlich willkommen Sereina

Dahm und Freunde bekommt Unterstützung: Seit dem 01. Mai verstärkt Sereina Böttiger tatkräftig die Grafik. Bei uns im Blog erzählt Sereina von Ihrer Zeit vor Dahm und Freunde, was sie über den Job hinaus begeistert und wo es in Bonn im Augenblick die besten Burger gibt. Sereina, was hast Du gemacht, bevor du zu Dahm und Freunde gekommen bist? Nach meinem Fachabitur für Gestaltung habe ich die Ausbildung zur Mediengestalterin für Print- und Digitalmedien mit Fachrichtung Gestaltung und Technik erfolgreich abgeschlossen. Mein Ausbildungsbetrieb in Bad Godesberg übernahm mich: dort habe ich fast 5 Jahre fest als Grafikerin gearbeitet und dabei meine Fähigkeiten vor allem im Bereich Print ausgearbeitet. Darüber hinaus habe ich Grundkenntnisse in Website-Programmierung und Content Management Systemen wie Typo3, Joomla und WordPress gesammelt. In welchen Bereichen wirst du bei bei uns tätig sein? Als Grafikerin unterstütze ich mein Team zukünftig in allen gestalterischen Bereichen: zum Beispiel Broschüren, Flyer, Anzeigen und Geschäftsdrucksachen. Hier kann ich meine Fähigkeiten und mein Wissen einbringen, aber bestimmt auch noch sehr viel dazulernen! Worauf freust du dich besonders? Ich …

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Nä, wat es dat schön. Meine Mittagspause am Rhein

Möwen im Sturzflug. Gelb leuchtende Radrennfahrer in Tour-de-France-Laune. Lastkahn „Allegro“ und dicht dahinter „Vierwaldstättersee“ schieben sich langsam stromaufwärts. Eine Schweizer Fahne flattert am Heck. Vom Bug kläfft ein Hund. Kurz nachdem die Schiffe vorbei sind, schwappen die Wellen höher ans Ufer. Es ist kurz nach eins unweit der Bonner Nordbrücke. Hier hab ich mein Fahrrad abgestellt und bin für meine Mittagspause runter an den Rhein, wo ich nun auf einem größeren Stein sitzend Käsebrötchen und Weintrauben esse und den herrlichen Sonnenschein genieße. Frühling reloaded Zehn Minuten hin, zehn Minuten zurück in die Agentur – das macht bei einer Stunde Mittagspause vierzig Minuten, die ich entspannt draußen am Rhein bleiben kann. Um diese Uhrzeit ist es an einem Wochentag noch angenehm leer am Ufer und es sind mehr Vögel als Menschen zu sehen (und hören): Schwäne, Gänse, Enten Möwen, Krähen, Kormorane … Es ist warm, aber nicht heiß; frisch, aber nicht windig; perfekte Bedingungen, um für den Nachmittag am Schreibtisch Kraft und Energie zu tanken. Und die Wetter-App verspricht, dass die nächsten Tage ähnlich schön werden. …

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Buchstaben-Extremsport. So war’s auf dem ADC-Seminar für Texter

Hamburg im Februar ist kalt, nass und riecht nach alter Elbe. Aber ich war nicht für Hafenrundfahrt, Reeperbahn und Fischbrötchen in die Stadt gekommen, sondern für ein Texter-Seminar vom Art Directors Club.  Zwei Tage lang schrieb, textete und diskutierte ich mit zehn anderen Schreibbegeisterten in den stylish-gemütlichen Räumen der Jung von Matt Academy: Böden aus Holz und rotem Backstein, Graffitis an den Wänden, gemütliche Sofas in den Ecken und viel Raum zum kreativen Denken. Und draußen vor der Tür: Das pulsierende Karoviertel von St. Pauli. Schnapp dir ein Mars Los ging es mit dem Thema Strategie. Kein Geringerer als Wulf-Peter Kemper kam mit einem Brompton-Faltrad in den Seminarraum gerollt und startete gleich richtig durch: Mit jeder Menge Beispiele aus der Praxis zeigte er uns, dass sich jede Werbung auf eine grundlegende Frage zurückführen lassen muss: Was wollen wir sagen und welche Gedanken und Gefühle wollen wir auslösen? Die ebenso präzise wie kurze Beantwortung dieser Frage ist für die im Anschluss erfolgende Kreation entscheidend. Der Weg dahin führt über das Herausarbeiten emotionaler wie funktionaler Bedürfnisse der …

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Herzlich willkommen Tabea!

Eben noch in den schottischen Highlands unterwegs, jetzt schon aktiv im Bonner Team von Dahm und Freunde: Seit Dezember verstärkt Tabea Lorent uns im Projektmanagement. Mit 22 Jahren ist sie unser derzeit jüngstes Agentur-Mitglied. Ich habe mich mit Tabea unterhalten: Über ihre Zeit vor Dahm und Freunde, ihre Erwartungen – und über frittierte Marsriegel.

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Veränderung braucht Werte – doch wie kommuniziert man Werte?

Ob Mittelständler oder börsennotierter Großkonzern: Viele Unternehmen haben für sich eine Reihe zentraler Werte bestimmt. Sie sind gewissermaßen Herzstück und innerer Kompass eines Unternehmens, da sie den strategischen Kurs wesentlich mitbestimmen. Darüber hinaus gibt es auch Verhaltenskodizes für die Mitarbeiter. Global Player wie Telekom und Deutsche Post etwa arbeiten über die reinen Unternehmenswerte hinaus mit sehr detaillierten Codes of Conduct. Deren Lektüre ist auch für Nicht-Mitarbeiter spannend und aufschlussreich. Denn sie zeigen, wie die Unternehmen im Inneren ‚ticken‘. Wie bildet man Wertepaare ab? Die Thyssengas, die für ihre Kunden erfolgreich Erdgas über ein rund 4.200 Kilometer langes unterirdisches Leitungsnetz transportiert, hat uns beauftragt, ihre Werte visuell zu interpretieren und zu gestalten. Diese Werte wurden zunächst von den Mitarbeitern gemeinsam entwickelt, ausformuliert und festgelegt. Ein Schwerpunkt lag dabei in der Entwicklung ebenso positiver wie transparenter und konkret umsetzbarer Kommunikationsbotschaften. So verwendet Thyssengas statt einzelner Begriffe Wertepaare, die jeweils zwei Aussagen in einem markanten Satz miteinander kombinieren. Diese zwei Aussagen sind wie zwei Seiten einer Medaille – erst zusammen bilden sie ein starkes Ganzes: Unser Ziel war es, stets …

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Echte Fründe stonn zesamme! Dahm und Freunde beim Bonner Firmenlauf.

Eine echte Weltpremiere: Das erste Mal nahm ein Team von Dahm und Freunde am Bonner Firmenlauf teil. In diesem Jahr feierte dieser sein zehnjähriges Jubiläum. Klar, dass auch wir dabei sein wollten! Anne, Friederike und Grischka nahmen die Herausforderung an, bei sengender Septemberhitze und strahlend blauem Himmel mit über 10.000 weiteren Laufbegeisterten die Bonner Rheinaue in ein Meer aus kreativ designten Firmen-T-Shirts und bunten Kostümen zu verwandeln. Spätestens, als wir unsere Starterbeutel mit den offiziellen Startnummern abgeholt hatten, wurde uns klar: Jetzt wird es bald ernst! Und wir machten uns daran, ein würdiges Outfit für den Firmenlauf – natürlich streng im Corporate Design von D&F! – zu kreieren: Ein T-Shirt mit dem Slogan „Echte Fründe stonn zesamme“, rotes Stirn- und Armband, Nerdbrille und Hawaikette – mit dieser Ausrüstung sollte es an den Start gehen. Nach einem kurzen, aber intensiven Warm Up mit dem Frank von der Bühne war es so weit: Oberbürgermeister Ashok Sridharan, der auch in diesem Jahr selbst mitlief, wünschte uns von einer Hebebühne aus viel Spaß – und dann ging es los! …

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Apple öffnet sich. Ein bisschen.

Wer auf der diesjährigen WWDC von Apple erwartete, dass Tim Cook ein neues sensationelles Gadget aus der Tasche seines Jeanshemdes zauberte, wurde enttäuscht: Kein neues Produktflaggschiff, kein neues iSomething und also auch keine echte „Revolution“ in 2016. Dafür aber überraschte der Konzern aus Cupertino mit einer ganz anderen Nachricht: Künftig öffnet Apple einige zentrale Dienste wie iMessage, Siri und Maps gegenüber Partnern – und auch Wettbewerben. Diese können nun zum Beispiel Apples Spracherkennungssystem Siri über Programmierschnittstellen (APIs) gezielt ansprechen und hierdurch buchstäblich mitreden. Bei iMessage dürfen sich die User auf neue Smileys, Stickers und Emojis von Drittanbietern freuen – zu dieser Nachricht würde ich spontan übrigens ein Emoticon posten, das ungläubiges Kopfschütteln zum Ausdruck bringt. Ein geschlossenes System öffnet sich Die Öffnung wichtiger Dienste und exklusiver Funktionen für eine Nutzung durch Dritte ist neu bei Apple.  Sie markiert das Ende einer jahrzehntelangen Exklusivität von Hardware-Software-Verbindungen, wie sie der unlängst im Kino kontrovers diskutierte Steve Jobs zeit seines Lebens favorisierte. Stattdessen kommen Programmierer und Entwickler auf der ganzen Welt jetzt endlich in den Genuss, selbst einmal in den Apfel beißen …

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Frisch, mutig, uni-kat. Unsere Studentenkampagne erobert Hörsäle und Mensen.

Stellt euch mal vor, ihr studiert Medizin oder Pharmazie. Was würde euch dazu bewegen, die Bank zu wechseln? Das haben wir uns intensiv für die Deutsche Apotheker- und Ärztebank gefragt. Herausgekommen ist die „Wir begleiten Dich“-Kampagne. Dabei hat unsere Idee nicht nur unseren Kunden, sondern auch eine unabhängige Fokusgruppe überzeugt. Weshalb? Unsere Bildmotive interpretieren das Corporate Design für diese Zielgruppe in ungewöhnlicher Weise: Sie werfen authentisch und ungeschminkt einen Blick mitten hinein in die Lebenswelt der Studenten. So zeigen wir, dass die apoBank aufgrund ihrer Spezialisierung die Lebensumstände von Medizin- und Pharmaziestudenten wie kein anderes Geldinstitut kennt: Neu ist hierbei nicht nur die persönlichere Ansprache mit „Du“ und die leichtfüßige Typografie, sondern auch die Bilderwelt, die in diesem Beispiel reale Studenten in einem Hörsaal mit einem menschlichen Skelett zeigt. Oder aber Patienten, die den Studenten eines Tages vielleicht gegenüberstehen, um von ihnen fachmännisch behandelt oder beraten zu werden. Wie dieses Motiv für Studenten der Zahnmedizin: Vor kurzem ist die bundesweite „Lass mal kreuzen“-Battle gestartet, bei der Studenten live an vielen deutschen Hochschulstandorten ihr Wissen in verschiedenen …

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Mensch, wie schaust du aus. Meine Mittagspause im Museum

Der Frühling lässt noch etwas auf sich warten. Jedenfalls, was die ungetrübten Sonnenstunden angeht. Drinnen bleiben möchte ich in der Mittagspause aber trotzdem nicht. Was liegt also näher, als mal wieder eine Ausstellung zu besuchen? Nachdem ich vor einiger Zeit bereits im August-Macke-Haus war, bin ich diesmal mit der U-Bahn in das etwas weiter entfernte Kunstmuseum Bonn gefahren, wo die großartige Ausstellung „Mit anderen Augen. Das Porträt in der zeitgenössischen Fotografie“ zu sehen ist. Sie ist Teil eines Kooperationsprojektes mit der Photographischen Sammlung der SK Stiftung Kultur: im Kölner Mediapark ist zeitgleich noch bis zum 29. Mai der zweite Teil der Ausstellung zu sehen. Dessen Besuch am gleichen Tag hätte freilich den Rahmen meiner Mittagspausenzeit gesprengt, so dass ich hier nur von meinem Besuch im Kunstmuseum Bonn berichte. Sehen und gesehen werden Sobald ich die Ausstellungsräume betreten hatte, nahmen mich die aufgehängten Porträts gefangen. Minutenlang blieb ich vor einzelnen Aufnahmen stehen. Dabei fiel mir besonders auf, dass ich beim Betrachten unwillkürlich in einen Dialog eintrat. Ich selbst war nicht nur Beobachter, sondern zugleich fühlte ich …

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Wie Bilder zu Blockbustern werden. „Visual Storytelling“ von Petra Sammer und Ulrike Heppel

Wenn ich morgens mit der Bahn zur Arbeit fahre, ist sie in der Regel proppenvoll mit Menschen. Wer nicht schläft oder versonnen aus dem Fenster blickend an seinem Cappuccino-to-go nippt, der schaut – auf Smartphone, Tablet oder E-Book-Reader. Zumeist ältere Semester sorgen für ein wenig Abwechslung im Flatscreen-Wald, indem sie knisternd und raschelnd ihre Tageszeitung umblättern oder in einem Roman schmökern.