Autor: Stephan Dahm

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Tag der Seenotretter 2015 – DGzRS lädt ein an ihre Stationen an Nord- und Ostsee.

Der Sommer hat mich wieder auf Deutschlands nördlichste Insel geführt und heute habe ich für euch einen Tipp fürs letzte Juli-Wochenende. Am 26. Juli 2015 lädt die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger zum „Tag des Seenotretters“ auf zahlreiche Stationen an Nord- und Ostsee sowie in den Informationszentren Schleswig-Holstein (Laboe) und Mecklenburg-Vorpommern (Rostock/Warnemünde) ein. Am letzten Juli-Sonntag stellen die Seenotretter ihre mitunter gefahrvolle Arbeit interessierten Menschen vor. Überall steht auch das 150-jährige Bestehen der DGzRS, das 2015 gefeiert wird, im Mittelpunkt. Für die Station auf unserer Nachbarinsel Amrum ist der diesjährige „Tag der Seenotretter“ ein ganz besonderer. Die Besatzung auf Amrum präsentiert ihre frisch getaufte Rettungseinheit. Die Amrumer Besatzung öffnet im Seezeichenhafen von Wittdün von 10.00 bis 17.00 Uhr die Gangway der ERNST MEIER-HEDDE, des Typschiffs der neuen 28-Meter-Klasse. Der modernste Seenotrettungskreuzer der DGzRS, die ERNST MEIER-HEDDE, wurde am 30. Mai 2015 bei der Jubiläumsveranstaltung zum 150. Geburtstag der Seenotretter in Bremerhaven getauft. Außerdem laufen in der Tonnenhalle spannende Filme über die Einsätze und die 150-jährige Geschichte der Seenotretter. Desweiteren stellt die Crew um Vormann Sven …

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Design als Teil der Identität eines Landes – Norwegischer Reisepass mit neuem Design.

Skandinavisches Design ist klar, reduziert und intelligent. Dass Design auch die Identität einer Nation prägen kann, unterstreichen die Norweger aktuell mit dem künftigen Design ihres Reisepasses. Ein klares Statement für Designkompetenz! Erst vor wenigen Wochen wurde das neue Design für norwegische Banknoten vorgestellt (die Norweger zahlen mit den Design-Scheinen ab 2017). Nun macht das zukünftige Design des norwegischen Reisepasses von sich reden. Beeindruckend ist nicht nur der Gestaltungsansatz, sondern auch, wie Norwegen damit seinen Anspruch in Sachen Design unterstreicht.   Den norwegischen Reisepass wird es künftig in drei Farbtönen geben: Für Norweger in Rot. Blau ist die Farbe der Diplomaten und Grau ist das provisorische Dokument für Immigranten.   Der Reisepass als Teil der eigenen Identität. Auf der Innenseite wird eine für Norwegen typische Fjordlandschaft gezeigt. Betrachtet man die Seite unter einer UV-Lampe, erstrahlt die Landschaft im blauen Nachtlicht mit Stern und Polarlicht. Der neue Reisepass – ein Designobjekt mit Zusatzfunktionen Klappt man den Reisepass auf, sieht man das Bild einer typischen norwegischen Fjordlandschaft. Wird dieses Bild bei der Passkontrolle unter UV-Licht gehalten, erscheint dieselbe …

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Exklusive Führung durch den neuesten Seenotkreuzer in List auf Sylt.

Der Sommer führt mich seit vielen Jahren in die Sommerfrische nach Sylt. Dieses Jahr hatten wir die besondere Freude, mit unserem Kunden, der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), die „Pidder Lüng“ besichtigen zu dürfen. Die „Pidder Lüng“ ist der neueste Seenotkreuzer der DGzRS und wurde im Dezember 2013 in List auf Sylt getauft. Ein Schiff, das durch modernste Technik beeindruckt und in diesem Jahr schon schwer verletzte Offshore-Arbeiter an Land gebracht, Verletzte und Kranke versorgt und Schiffe aus misslicher Lage befreit hat. Die „Pidder Lüng“ ist ein 20-Meter-Seenotkreuzer mit Arbeitsboot. Die Anforderungen dieses kompakten Spezialschiffs liegen gezielt im küstennahen Bereich auch bei geringen Wassertiefen. Es bietet aber auch unter extremen Wetterbedingungen im freien Seeraum ein hohes Maß an Sicherheit. Im Gegensatz zum Vorgängerschiff ist die „Pidder Lüng“ aus Aluminium gebaut. Das bedeutet weniger Tiefgang und trotzdem eine sehr hohe Geschwindigkeit bei deutlich geringerem Kraftstoffverbrauch als bisher. Die Station List zählt zu den ältesten Einrichtungen der DGzRS. Bereits 1866, ein Jahr nach Gründung des Seenotrettungswerks, kam die DGzRS auf die Insel Sylt. Mit einem Tiefgang …

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Kommunikation ist alles.

Neulich am Wochenende sah ich am Straßenrand dieses markante Schild „3-Gang-Menue mit Bratwurst, Brötchen, Senf“. Ein schönes Beispiel für Marketing-Kommunikation – hier ganz basic an der Wurstbude. Das Wording ist gut, würde der Werber sagen. Das schlichte Angebot (Wurst-Brötchen-Senf) wird allein durch die Sprache in einen ganz neuen Kontext gesetzt. Werden so auch neue Zielgruppen erreicht?? Wer weiß. Das Design allerdings, an dem kann man noch arbeiten.

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Pianistin, 24 Jahre, sucht …

Was braucht eine 24-jährige hochtalentierte Pianistin heute zur Unterstützung ihrer Karriere? Ganz einfach, eine Website. Damit haben wir sie unterstützt, pro bono, weil man manche Dinge einfach tun muss. Luisa Imordes Weg hat mich beeindruckt. Mit zwei Jahren nahm sie ihren ersten Klavieruntericht – danach ließ sie das Instrument nicht mehr los. Nach dem Abitur ging es an die Hochschule für Musik Köln, dann ans Mozarteum Salzburg und seit 2012 ist sie Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes. Neben dem „normalen“ klassischen Konzertbetrieb ist es Luisa Imorde wichtig, mit der Musik sozial tätig zu sein, sie zu Menschen zu bringen, die nicht im öffentlichen Konzert anzutreffen sind: „Immer wieder bin ich in Altenheimen, Krankenhäusern oder Hospizen zu Gast. Anfang September 2013 habe ich eine Reise nach Palästina gemacht, um dort neben öffentlichen Konzerten in Universitäten, Schulen und einem Hospiz zu spielen. Auch für Benefizprojekte stehe ich regelmäßig zur Verfügung.
Wenn ein 80-jähriger alter Herr nach einem Auftritt im Altenheim zu mir kommt und sagt: „Es war der schönste Nachmittag in meinem Leben!“, weiß man, wie wichtig diese …

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Give-away oder throw-away?

Give-aways sind kleine Geschenke, die große Aufgaben haben: Dem Kunden eine Freunde machen, zu Corporate Design und Kultur des  Unternehmens passen, qualitativ ansprechend und — last but not least — compliance-konform sein. Für eine Kundenveranstaltung der Deutschen Apotheker- und Ärztebank zum Thema Geldanlage haben wir ein besonderes Give-away entwickelt, das das Veranstaltungsmotto „Die richtige Würze für die Geldanlage“ direkt umsetzt. Als Geschenk wurde den Kunden eine exklusive Pfeffermischung der Gewürzmanufaktur Pfeffersack & Söhne überreicht. Das Verpackungsdesign, übrigens mit RedDot Design Award prämiert, ist individuell für die apoBank gebrandet. So haben 1.000 apoBank-Kunden jetzt nicht nur feine Gewürze in erstklassiger Qualität in ihrer Küche stehen, sondern echte Designobjekte!

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Hinter den Kulissen: Foto-Shooting für die apoBank.

Gute Fotos sind harte Arbeit. Und viele Menschen sind beteiligt. Da ist zunächst das Model, in unserem Fall ein Oberarzt am Klinikum Mainz, Kunde der Deutschen Apotheker- und Ärztebank. Dann der Fotograf, sein Assistent, die Visagistin, ein Mitarbeiter des apoBank Marketings und ein Agenturvertreter von Dahm & Freunde. Plus der Requisiteur und natürlich der Spediteur (denn der Konzertflügel musste erst einmal ins Studio transportiert werden …). Sind summa summarum acht Personen mit verschiedensten Aufgaben – von der perfekten Beleuchtung über das Styling bis hin zum kameragerechten Make-up. Und weil in sieben Stunden Fotostudio auch mal ein Hemd zerknittert, war auch ein Bügeleisen dabei – zum perfekten Aufbügeln des Model-Hemds.

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Das Testimonial – ein Klassiker der Unternehmenskommunikation.

Franz Beckenbauer trinkt Erdinger Weißbier und freut sich mit E-Plus auf Weihnachten. Thomas Gottschalk wirbt für Gummibärchen von Haribo … Die Werbung mit Prominenten ist eine klassische Form der Testimonialwerbung. Mit mal mehr, mal weniger Erfolg. Tchibo stoppte aktuell die Ausstrahlung eines Werbespots mit Vitali Klitschko. Der frühere Boxer ist mittlerweile eine zentrale Figur des politischen Umsturzes in der Ukraine. Eine ganz andere Form des Testimonials ist das Kundentestimonial. Hier steht ein echter Kunde mit Gesicht und Name für ein Unternehmen. Er ist Zeuge und Repräsentant – und damit glaubwürdig und überzeugend. Seit eineinhalb Jahrencsetzt die Deutsche Apotheker- und Ärztebank Kundentestimonials in ihrer Kommunikation ein. Das Konzept kommt hervorragend an. „Denn“, so der apoBank-Projektleiter Sean Kollak bei Dahm & Freunde, „die Kunden merken, dass die Fotos wirklich Ärzte und Kollegen zeigen und keine Fakebilder. Die Akzeptanz ist sehr hoch“. Kunden als Testimonials für ihre Bank Süddeutsche Zeitung – Prominente als Testimonials

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Wir müssen über Weihnachten reden.

Weihnachten 2013 war für unsere Agentur etwas ganz besonderes. Denn auf Geschenke für unsere Kunden und eine Weihnachtsfeier für uns haben wir verzichtet. Statt dessen haben wir die die Power of One-Initiative mit einer Spende unterstützt. Power of  One ist eine Initiative gegen Malaria, die auf einem ganz einfachen Prinzip basiert: Für einen Dollar erhält ein Kind in Afrika eine Behandlung gegen Malaria. Vereinfacht: ein Dollar – ein gerettetes Leben. Die Resonanz auf unsere Weihnachtsaktion hat uns überrascht und dankbar gemacht. Einer unserer Kunden hat unsere Aktion spontan mit einer sehr großzügigen Spende unterstützt. Eine andere Kundin hat uns geschrieben: „Ich finde es toll, dass Sie anstelle von Geschenken und Weihnachtsfeier hilfsbedürftigen Menschen spenden! Da sollten wir uns mal ein Beispiel daran nehmen“. Wir sagen danke – tolle Kunden haben wir! Power of One ist die Malaria No More Kampagne, gesponsert von Novartis Jede Minute stirbt ein Kind an Malaria – mit nur einem Dollar, das sind rund 73 Cent, kann jeder von uns ein Kind retten. Das große Ziel von Power of One: 3.000.000 …

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Was ist eigentlich Social Franchising?

Wenn etwas gut ist, teile es – das ist vereinfacht das Prinzip von Social Franchising. Ein in der Praxis erprobtes und erfolgreiches Konzept wird an Dritte weitergegeben. Der Franchisenehmer kann das Konzept unter Anpassung an lokale Gegebenheiten dezentral und vor Ort umsetzen. Kennt man von The Body Shop oder McDonald´s. Beim Social Franchising wird dieses Prinzip auf Projekte im Non-profit-Bereich übertragen. Klingt kompliziert? Ist eigentlich ganz einfach: Sie übernehmen ein erprobtes Konzept, inklusive Maßnahmenpaket und Umsetzungserfahrungen. Sie sparen sich Zeit, Fehler, Geld. Und bringen Ihr Non-profit-Projekt schneller zum Erfolg. Aus unserer Arbeit für Stiftungen und andere Non-profit-Organisationen wissen wir, dass Social Franchising an Bedeutung gewinnt. Finden wir gut.