Alle Artikel in: Kreation

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Frisch, mutig, uni-kat. Unsere Studentenkampagne erobert Hörsäle und Mensen.

Stellt euch mal vor, ihr studiert Medizin oder Pharmazie. Was würde euch dazu bewegen, die Bank zu wechseln? Das haben wir uns intensiv für die Deutsche Apotheker- und Ärztebank gefragt. Herausgekommen ist die „Wir begleiten Dich“-Kampagne. Dabei hat unsere Idee nicht nur unseren Kunden, sondern auch eine unabhängige Fokusgruppe überzeugt. Weshalb? Unsere Bildmotive interpretieren das Corporate Design für diese Zielgruppe in ungewöhnlicher Weise: Sie werfen authentisch und ungeschminkt einen Blick mitten hinein in die Lebenswelt der Studenten. So zeigen wir, dass die apoBank aufgrund ihrer Spezialisierung die Lebensumstände von Medizin- und Pharmaziestudenten wie kein anderes Geldinstitut kennt: Neu ist hierbei nicht nur die persönlichere Ansprache mit „Du“ und die leichtfüßige Typografie, sondern auch die Bilderwelt, die in diesem Beispiel reale Studenten in einem Hörsaal mit einem menschlichen Skelett zeigt. Oder aber Patienten, die den Studenten eines Tages vielleicht gegenüberstehen, um von ihnen fachmännisch behandelt oder beraten zu werden. Wie dieses Motiv für Studenten der Zahnmedizin: Vor kurzem ist die bundesweite „Lass mal kreuzen“-Battle gestartet, bei der Studenten live an vielen deutschen Hochschulstandorten ihr Wissen in verschiedenen …

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Warum tragen Kreative so gerne schwarz?

Kreativität kann ja vielerlei Gestalt annehmen. Eines aber prägt die Gestalt des Kreativen – seine Vorliebe für Schwarz. Wer drei Agenturen zum Pitch einlädt, kann einiges darauf wetten, dass dreiviertel des Agenturpersonals in schwarz aufläuft. Warum aber ist Schwarz so beliebt bei Deutschlands Kreativen? Wenn Kleidung ein Statement ist, welches Statement geben wir mit unseren schwarzen Klamotten ab?

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Wie Bilder zu Blockbustern werden. „Visual Storytelling“ von Petra Sammer und Ulrike Heppel

Wenn ich morgens mit der Bahn zur Arbeit fahre, ist sie in der Regel proppenvoll mit Menschen. Wer nicht schläft oder versonnen aus dem Fenster blickend an seinem Cappuccino-to-go nippt, der schaut – auf Smartphone, Tablet oder E-Book-Reader. Zumeist ältere Semester sorgen für ein wenig Abwechslung im Flatscreen-Wald, indem sie knisternd und raschelnd ihre Tageszeitung umblättern oder in einem Roman schmökern.

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Unpainted – Messe für digitale Kunst in München.

Unser Tipp fürs Wochenende kommt dieses Mal aus München. Digitale Kunst steht hier von Donnerstag bis Sonntag im Mittelpunkt der Messe UNPAINTED lab 3.0. Im ehemaligen Heizkraftwerk geht es um neue Kunstformen in unserer digitalen Zeit. Angefangen bei Computerspielen, über 3D-Skulpturen, interaktive Netzkunst, Performances, Bewegtbilder und Virtual Realities

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Was braucht Kreativität? Nichts!

Der Kamerahersteller Canon hat sechs Fotografen in ein Studio eingeladen und sie gebeten, Fotos zu machen. Was die Fotografen vorher nicht wussten: Das Studio war komplett leer. Keine Requisiten, keine Models, nur weiße Wände. Selfies waren nicht erlaubt. Die Aufgabe: Mach etwas aus nichts. Da ist man auf sich gestellt und braucht – genau – Kreativität. Wie macht man Bilder von einem leeren Raum? Das Video, das Canon von der Aktion gemacht hat, zeigt die sechs Fotografen, wie sie sich flach auf den Boden legen und ihre Kameras auf Kleinigkeiten wie Risse im Boden oder Strukturen an der Wand richten. Andere leeren ihre Hosentaschen aus auf der Suche nach optisch Verwertbarem. Ein ganz Mutiger zieht sich sogar aus und wirft Kleidung und Schuhe in die Luft, um ein Motiv zu bekommen. Das Ergebnis ist bemerkenswert, die Botschaft eindeutig: Du brauchst nicht viel, um kreativ zu sein – nur dich selbst. Inspirierende 2 Minuten und 20 Sekunden. Die entstandenen Bilder gibt’s auch zu sehen! Screenshots: Canon-Video

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Flat Design oder warum die Welt gerade eine Scheibe ist.

Flachheit, dazu vermerkt mein Lexikon als Hauptbedeutung: „ABWERTEND Geistlosigkeit, Gedankenarmut, geistige Oberflächlichkeit.“ Ein flaches Design wäre insofern etwas, in das der Gestalter nicht viel Arbeit gesteckt hat und das man am besten ebenso wie einen flachen Witz ganz schnell wieder vergisst. Flat Design ist aber alles andere als das. Seit einigen Jahren ist es ein zentraler Trend, der sich bei Betriebssystemen wie Windows 8 und vor allem im Webdesign beobachten lässt. Vom Look des bekannten Filehosting-Dienstes Dropbox bis hin zu Googles beliebtem Angebot, an Weihnachten die Route des Weihnachtsmanns nachverfolgen zu können, im ganzen Netz scheint sich Flat Design momentan auszubreiten:   Flat Design, dessen Wurzeln bis hin zum Swiss Style zurückreichen, steht dabei in klarem Gegensatz zum Skeuomorphismus. Dieser verleiht Benutzeroberflächen und Icons ein möglichst realistisches Abbild und imitiert etwa bei den Anwendungen Adressbuch und Terminkalender eine Leder- und Papieroptik. Dies dient vor allem dazu, dem Benutzer ein materielles Vertrauen gegenüber digitalen Oberflächen einzuflößen. Demgegenüber setzt Flat Design bewusst auf Reduktion und Minimalismus: Einfache Formen und Symbole, großzügig eingesetzte bunte Flächen und sogenannte Ghost Buttons …