Alle Artikel in: Technik

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Roboter-Journalismus oder übernehmen Computer bald das Texten?

Stellt Euch vor, Ihr geht in eine Buchhandlung und stöbert ein wenig in den Neuerscheinungen. Da sind zum Einen die üblichen Verdächtigen: Stephen King für die hart und Rosamunde Pilcher für die zart Besaiteten sowie dutzende weiterer Romane von mehr oder weniger bekannten Autoren. Ihr lest hier ein paar Seiten an und überfliegt dort einige Klappentexte. Plötzlich fällt Euer Blick auf ein Werk, von dem Ihr noch nie zuvor gehört habt: „Der unermüdliche Schreiber.“ Verfasst von einem gewissen Algor Ithmus. Neugierig schlagt Ihr das erste Kapitel auf und – traut Euren Augen nicht. Der Text ist eine nicht enden wollende Auflistung von Fußballspielberichten sämtlicher deutscher Kreisligen aus der vergangenen Saison. Laut Klappentext hat Algor Ithmus für das mehrere tausend Seiten umfassende Werk nicht einmal fünf Minuten gebraucht. Bei Fußballberichterstattung und im Börsen- und Finanzbereich werden redaktionelle Inhalte bereits vollautomatisiert von Maschinen erstellt. Was sich zunächst anhört wie Science-Fiction, ist in einigen Branchen der Textproduktion längst Realität: Firmen wie Retresco aus Berlin oder Automated Insights aus den USA – letztere mit dem bezeichnenden Slogan „Let Your Data tell the Story“ – bieten in großem Stil sogenannten Roboterjournalismus an. Vom Wetter …

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Das eigene Foto-Atelier zu Hause einrichten? Geht eigentlich ganz einfach.

Für alle Hobbyfotografen, Blogger und Fotofans unter euch heute ein paar Tipps, wie sich recht einfach zu Hause ein kleines Foto-Atelier einrichten lässt. Im Blog der Bildagentur Shutterstock findet Ihr praktische Hinweise für die gelungene (Food-)Fotografie in den eigenen vier Wänden. Mit den Anforderungen von Profis hat das alles natürlich nichts zu tun. Dennoch ein lohnender Link, wie ich finde! Foto: foodiesfeed.com    

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Kleidung, die die Farbe wechselt und Printanzeigen, die blinken.

Stellt euch mal vor, es gäbe Textilien, die auf Knopfdruck jede beliebige Farbe und jedes erdenkliche Muster annehmen können. Oder Zeitungen, in denen sich die Bilder selbstständig bewegen und ihre Farben und Formen verändern. Das klingt nach abgedrehten Sci-Fi-Storys oder Zauberei? Nicht ganz, denn Forscherteams aus den USA und Deutschland arbeiten zurzeit an der Umsetzung genau dieser Technologien. Electric Skin An der University of Central Florida wurde das weltweit erste dehnbare Farbdisplay entwickelt. Die Vorbilder für die sogenannte „Electric Skin“ stammen aus der Natur: wie das Chamäleon benötigt das Farbdisplay keine Beleuchtung. Es ist außerdem wie der Oktopus in der Lage, seine Farbe zu ändern, während es sich ausdehnt oder zusammenzieht. Entscheidend für die Farbdarstellung ist allein die angelegte Spannung. Was mögliche Anwendungsgebiete der Electric Skin angeht, sind der Phantasie im Grunde keine Grenzen gesetzt. Das Farbdisplay ist so dünn und flexibel und dabei gleichzeitig so haltbar, dass es in allen möglichen Bereichen eingesetzt werden kann. Denkbar ist beispielsweise ein militärischer Einsatz für einen Tarnanzug, der sich flexibel an jedes Terrain anpassen kann. Richtig spannend …

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Holografisches Display für Zuhause.

3-D Holografien wie in Star Wars – dieser Traum könnte bald Wirklichkeit werden. Das Startup H+ Technology arbeitet nämlich an einem holografischen Display, das dreidimensionale Bilder erzeugt. Über die Kickstarter-Kampagne des Projekts kann man sich die Pro-Version und die Heimvariante jetzt schon sichern. Was kann Holus alles? Das holografische Display ermöglicht es, 3-D Objekte aus allen Blickwinkeln zu betrachten. Inhalte lassen sich per USB-Anschluss ganz einfach aufspielen und auch eine Halterung für Smartphones oder Tablets ist vorgesehen. Eine kabellose Verbindung per WLAN oder Bluetooth ist ebenfalls möglich. In der Pro-Version gibt es außerdem noch einen HDMI-Anschluss dazu. Dank der integrierten Lautsprecher können mit Holus sogar holografische Telefonkonferenzen abgehalten werden. Mit seiner relativ geringen Größe von 23 x 45 x 45 cm passt der pyramidenförmige Display auf jeden Tisch. So wird auch der Spieleabend mit Freunden zu einem interaktiven Erlebnis. Besonders interessant ist eine Nutzung in Kombination mit 3-D Druckern. Modelle können mit Holus dann schon vor dem eigentlichen Druck von allen Seiten begutachtet werden. Release Frühjahr 2016 Die Kickstarter-Kampagne für Holus läuft noch bis zum …

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Spickzettel für Fotografen.

Jährlich zu Beginn der Urlaubszeit entdecken viele von uns ihre „fotografische Ader“ wieder und stürzen sich voller Begeisterung auf das Projekt Urlaubsfotografie. Doch leider ist die Enttäuschung bei der Sichtung der Fotos oft groß: unscharfe, zu helle oder zu dunkle Bilder können die Freude am Fotografieren schnell trüben. Um das zu verhindern, hat der „Fotoblog Hamburg“ eine Cheatcard für Fotografen entwickelt. Sie zeigt an, welche Auswirkungen es hat, wenn man die Regler an Spiegelreflexkameras verstellt. Der Spickzettel in Visitenkartenform steht in Deutsch und in Englisch zum kostenlosen Download bereit. Also einfach ausdrucken, ausschneiden und in die Fototasche stecken, dann kann im Grunde nichts mehr schief gehen. Auch für Firmen könnte die Cheatcard interessant sein, denn auf Wunsch kann das eigene Logo auf der Karte platziert werden. So können zum Beispiel Fotoladenbesitzer und Fotografen ganz einfach ein nützliches Giveway für die eigenen Kunden erstellen.   Was genau wird auf der Cheatcard erklärt? Die Cheatcard stellt den Zusammenhang von Blende, Belichtungszeit und ISO-Wert vereinfacht dar. Mithilfe von vielen Zeichnungen und wenig Text werden die Auswirkungen, Änderungen und …

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Eine Website, neun Sprachen und ein grandioses Produkt.

Schon mal von Knuffi gehört? Ich tippe mal, nein! Und doch seid ihr Knuffi sicher schon begegnet – irgendwo auf der Welt. Knuffi hat sich weltweit dem Schutz von Menschen und Maschinen verschrieben. Nicht umsonst lautet der Slogan: Infinite Safety. Knuffi macht unsere (Arbeits-)Welt ein gutes Stück sicherer. Als international agierendes Unternehmen und Marktführer im Bereich Warn- und Schutzprofile.

By Srdjan Marincic (Own work) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Spiegelungen in Photos einfach entfernen.

Jeder Hobbyfotograf kennt dieses Problem nur allzu gut: man hat ein tolles Motiv gefunden, das nur darauf wartet, abgelichtet zu werden. Doch das Objekt befindet sich hinter einer Glasscheibe, so dass auf dem fertigen Photo garantiert eine störende Spiegelung zu sehen sein wird. Wer sich ein bisschen auskennt und bereit ist, etwas mehr Geld in seine Ausrüstung zu investieren, kann einen sogenannten Polarisationsfilter (Polfilter) benutzen. Dieser Filter wird auf das Objektiv aufgesetzt und unterdrückt unerwünschte Spieglungen. Doch es geht auch noch einfacher. Forscher des MIT und von Google Research haben jetzt einen Algorithmus entwickelt, der Spiegelungen eigenständig erkennt und entfernt. Wie funktioniert der Algorithmus? Der Algorithmus beruht auf der Tatsache, dass Spiegelungen auf Glasscheiben in den meisten Fällen aus zwei identischen Bildern bestehen. Das liegt daran, dass das Bild sowohl von der Vorder- als auch von der Rückseite der Scheibe reflektiert wird. Der Abstand beider Spiegelungen ist immer gleich, wodurch es für den Algorithmus relativ einfach ist, die Reflexion zu erkennen. Er entfernt die Dopplung, so dass nur noch das Bild hinter der Scheibe sichtbar …