Alle Artikel in: Trends

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Intelligente Socken, die merken, wenn du beim Fernsehen einschläfst.

Wer kennt das nicht? Da hat man es sich abends vor dem Fernseher gemütlich gemacht, um die neuesten Folgen seiner Lieblingsserie zu zelebrieren. Und dann das: die Müdigkeit übermannt einen urplötzlich, wichtige Szenen werden verpasst und am Ende weiß man womöglich noch nicht einmal mehr, an welcher Stelle man eigentlich eingeschlafen ist. Netflix hat die Lösung: Socken, die merken, wenn ihr Träger eingeschlafen ist

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Lebensgefährliche QR-Codes – der große QR-Code-Test.

Von einigen sind sie marketingtechnisch längst für tot erklärt worden. Und wirklich häufig benutzen tut sie anscheinend auch keiner. QR-Codes. Trotzdem sieht man sie weiter im Einsatz: An Plakatwänden, in Magazinen oder auf den Briefmarken der Post. Ich wollte einmal selbst nachschauen, was sich im Einzelfall hinter der quadratischen Ansammlung aus schwarz-weißen Punkten verbirgt. Deshalb habe ich einen Versuch gestartet: Eine Woche lang wollte ich jeden Code scannen, der mir über den Weg läuft. Ob Schaufenster, Plakat, U-Bahn oder Flugzeug – mein Smartphone war stets griffbereit, um den jeweiligen QR-Code zu scannen. Noch ahnte ich nicht, wie gefährlich das werden würde. Die erste Ernüchterung Meine erste Beobachtung war, dass es deutlich weniger geworden sind als etwa noch 2012/2013. Damals konnte man kaum einen Schritt machen, ohne über einen zu stoßen. Aber einige habe ich dann doch gefunden: Zum Beispiel einen QR-Code des Hautpflegeprodukt-Herstellers Eubos in einem Kundenmagazin. Nachdem ich den Code gescannt hatte, öffnete sich ein PDF. Ich konnte es jedoch kaum lesen. Die Anzeige für „High Tech gegen Falten“ war nicht responsive gestaltet worden. …

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Touch me. Mailings zum Anfassen.

Lest ihr heute noch Mailings? Oder landen die bei euch direkt im Altpapier? In Zeiten von Online-Marketing und Social Media-Kampagnen stellt sich manche Firma die berechtigte Frage: Wozu überhaupt noch Geld in die Hand nehmen, um ganz klassisch Papier an (Neu-)Kunden zu schicken, wenn es über Google Adwords oder ein E-Mailing viel günstiger und schneller geht? Doch es gibt einen wichtigen Grund, weshalb ein gut konzipiertes Papier-Mailing gerade heute genau das Richtige sein kann: Mailings kann man anfassen. Das hört sich unspektakulär an, ist aber ein entscheidender Faktor. Papier als Gefühlsverstärker Das fängt schon bei der Wahl des verwendeten Papiers an. Nehmt einmal Papier unterschiedlicher Qualität und Grammatur – das ist das Papiergewicht – in die Hand und ihr werdet sehen, was ich meine. Und „fühlen“ ist hier genau das richtige Stichwort. Florian Kohler, CEO der Büttenpapierfabrik Gmund, formuliert es so: Mit Papier kann ich Informationen fühlen, tasten, erleben. Mit Papier wird die Präsenz einer Information aufrechterhalten. Denn Papier arbeitet auf der Gefühlsebene, über die Berührung – und damit eindringlich. Die Entscheidung für ein spezielles Papier kann dafür sorgen, dass auch der Text …

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Schutzweste für’s Büro? Exkurs zur größten Messe für Arbeitsschutz und Sicherheit.

 Bislang habe ich mir nie groß Gedanken über das Thema Arbeitsschutz oder betriebliche Sicherheit gemacht. Wer hätte gedacht, dass es in diesem Bereich ein so umfangreiches Angebot von Leuchtschutzwesten mit wasserdichten LEDs bis hin zu Maßnahmen der Unfallprävention durch Mensch-Roboter-Kooperation gibt? 1.887 Aussteller auf der A+A An der 30. A+A Messe in Düsseldorf haben so viele Unternehmen wie noch nie Ihre Teilnahme bestätigt – 1.887 Aussteller aus 57 Nationen! Hier präsentieren sie die gesamte Bandbreite an Produkten und Services für den individuellen Schutz, die kollektive Sicherheit und die Gesunderhaltung am Arbeitsplatz, von Schutzartikeln für die einzelnen Körperpartien über Sicherheitsausrüstung für Einsatzkräfte und Brandschutzvorrichtungen bis hin zu ergonomischem Mobiliar für Büros. Der internationale Kongress Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, der die A+A Düsseldorf ergänzt, ist das größte nationale und internationale Treffen der Fachleute für betriebliche Sicherheit, Gesundheit und Arbeitsgestaltung. Als ich am zweiten Ausstellungstag die Messe besucht habe, war ich bereits von der Masse an Autos beeindruckt, die beinahe kilometerweit das Gelände schmückten und mich eine vage Vorahnung auf das Innenleben haben ließen. Da wir aufgrund des Messestandes unseres …

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Tolle Farbe entdeckt? Mit diesem Gadget erfahrt ihr sofort Farbwert plus Farbhersteller.

Unsere Welt ist reich an Farben und jeden Tag entdecken wir eine neue Nuance, die uns besonders gut gefällt. Wie wäre es, wenn wir diese Farben nicht nur in unserem Gedächtnis, sondern tatsächlich digital speichern könnten? Wenn es eine Möglichkeit gäbe, Farben in der realen Welt zu erfassen und in RGB- oder CMYK-Werten wiederzugeben? Mit dem Palette Cube geht das – ganz schön smart und ganz schön einfach.

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Roboter-Journalismus oder übernehmen Computer bald das Texten?

Stellt Euch vor, Ihr geht in eine Buchhandlung und stöbert ein wenig in den Neuerscheinungen. Da sind zum Einen die üblichen Verdächtigen: Stephen King für die hart und Rosamunde Pilcher für die zart Besaiteten sowie dutzende weiterer Romane von mehr oder weniger bekannten Autoren. Ihr lest hier ein paar Seiten an und überfliegt dort einige Klappentexte. Plötzlich fällt Euer Blick auf ein Werk, von dem Ihr noch nie zuvor gehört habt: „Der unermüdliche Schreiber.“ Verfasst von einem gewissen Algor Ithmus. Neugierig schlagt Ihr das erste Kapitel auf und – traut Euren Augen nicht. Der Text ist eine nicht enden wollende Auflistung von Fußballspielberichten sämtlicher deutscher Kreisligen aus der vergangenen Saison. Laut Klappentext hat Algor Ithmus für das mehrere tausend Seiten umfassende Werk nicht einmal fünf Minuten gebraucht. Bei Fußballberichterstattung und im Börsen- und Finanzbereich werden redaktionelle Inhalte bereits vollautomatisiert von Maschinen erstellt. Was sich zunächst anhört wie Science-Fiction, ist in einigen Branchen der Textproduktion längst Realität: Firmen wie Retresco aus Berlin oder Automated Insights aus den USA – letztere mit dem bezeichnenden Slogan „Let Your Data tell the Story“ – bieten in großem Stil sogenannten Roboterjournalismus an. Vom Wetter …

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Wecker 2.0 – weckt dich mit deinem Lieblingsduft und kocht dir Kaffee.

Jeden Morgen das gleiche Spiel: du liegst selig träumend im kuscheligen Bett, nichts Böses ahnend und plötzlich zerreißt ein schriller Alarmton die morgendliche Idylle. Der Wecker ist wohl einer der ungeliebtesten Gegenstände in jedem Haushalt. Um das zu ändern, haben sich findige Designer ein paar neue „Features“ überlegt, mit denen das Aufstehen jetzt zum Erlebnis werden soll.

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Auf geht’s zur Wiesn mit Dirndl- und Burschenbüchern!

Was für meine Kollegen in Bonn der Karneval, ist für uns hier in München die Wiesn – der temporäre Ausnahmezustand mit internationaler Beteiligung aus aller Welt. Morgen ist es wieder soweit: Um Punkt 12:00 Uhr erklingt im Schottenhamel Festzelt der Ruf „O’zapft is!“, wenn Oberbürgermeister Dieter Reiter das 182. Oktoberfest eröffnet. Traditionell zapft der Oberbürgermeister das erste Bierfass auf der Wiesen an. Für alle Trachtenaffinen lässt nun Gmund Papier die alpenländische Tradition aufleben und stellt passend zur Saison seine Dirndlbücher vor. Burschenbücher gibt’s natürlich auch. In Anlehnung an Vorbilder aus der bayerischen Tracht haben die Gmund-Designer fünf Notizbücher mit traditionellen Mustern kreiert, in bedrucktem Leinenstoff gefertigt und mit Feinstpapier von Gmund gefüllt. Selbst das Vorsatzpapier passte jeweils farbig zum Stoff – wie beim klassischen Dirndlkleid ist alles bis ins letzte Detail stilvoll aufeinander abgestimmt. Abgerundet werden die praktischen Begleiter mit einem feinen Merkband.   Die Dirndlbücher passen in jede Handtasche und sind in den Farben blau, pink, Vichy-Karo sowie für den Herrn als Burschenbuch mit aufgedruckter Lederhosn-Stickerei erhältlich. GMUND Dirndlbuch farbenfrohes Notizbuch im bayerischem Outfit Leineneinband blickdichte Innenseiten 120 Seiten Fadenbindung 13,5 x …

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Kleidung, die die Farbe wechselt und Printanzeigen, die blinken.

Stellt euch mal vor, es gäbe Textilien, die auf Knopfdruck jede beliebige Farbe und jedes erdenkliche Muster annehmen können. Oder Zeitungen, in denen sich die Bilder selbstständig bewegen und ihre Farben und Formen verändern. Das klingt nach abgedrehten Sci-Fi-Storys oder Zauberei? Nicht ganz, denn Forscherteams aus den USA und Deutschland arbeiten zurzeit an der Umsetzung genau dieser Technologien. Electric Skin An der University of Central Florida wurde das weltweit erste dehnbare Farbdisplay entwickelt. Die Vorbilder für die sogenannte „Electric Skin“ stammen aus der Natur: wie das Chamäleon benötigt das Farbdisplay keine Beleuchtung. Es ist außerdem wie der Oktopus in der Lage, seine Farbe zu ändern, während es sich ausdehnt oder zusammenzieht. Entscheidend für die Farbdarstellung ist allein die angelegte Spannung. Was mögliche Anwendungsgebiete der Electric Skin angeht, sind der Phantasie im Grunde keine Grenzen gesetzt. Das Farbdisplay ist so dünn und flexibel und dabei gleichzeitig so haltbar, dass es in allen möglichen Bereichen eingesetzt werden kann. Denkbar ist beispielsweise ein militärischer Einsatz für einen Tarnanzug, der sich flexibel an jedes Terrain anpassen kann. Richtig spannend …