Kreation
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Design als Teil der Identität eines Landes – Norwegischer Reisepass mit neuem Design.

Skandinavisches Design ist klar, reduziert und intelligent. Dass Design auch die Identität einer Nation prägen kann, unterstreichen die Norweger aktuell mit dem künftigen Design ihres Reisepasses. Ein klares Statement für Designkompetenz!

Erst vor wenigen Wochen wurde das neue Design für norwegische Banknoten vorgestellt (die Norweger zahlen mit den Design-Scheinen ab 2017). Nun macht das zukünftige Design des norwegischen Reisepasses von sich reden. Beeindruckend ist nicht nur der Gestaltungsansatz, sondern auch, wie Norwegen damit seinen Anspruch in Sachen Design unterstreicht.

 

Den norwegischen Reisepass wird es künftig in drei Farbtönen geben: Für Norweger in Rot. Blau ist die Farbe der Diplomaten und Grau ist das provisorische Dokument für Immigranten.

 

Bildschirmfoto 2014-11-27 um 15.29.27

Der Reisepass als Teil der eigenen Identität. Auf der Innenseite wird eine für Norwegen typische Fjordlandschaft gezeigt.

Bildschirmfoto 2014-11-27 um 15.29.13

Betrachtet man die Seite unter einer UV-Lampe, erstrahlt die Landschaft im blauen Nachtlicht mit Stern und Polarlicht.

Der neue Reisepass – ein Designobjekt mit Zusatzfunktionen
Klappt man den Reisepass auf, sieht man das Bild einer typischen norwegischen Fjordlandschaft. Wird dieses Bild bei der Passkontrolle unter UV-Licht gehalten, erscheint dieselbe Landschaft bei Nacht ­mit Vollmond und Polarlichtern. Die neuen fälschungssicheren Dokumente dokumentieren auf einfache Weise, dass Design ein Teil der norwegischen Identität ist. Denn das ist typisch für skandinavisches Design: Die anspruchsvolle Gestaltung auch und gerade alltäglicher Gegenstände.

Weiterführende Infos: 
Süddeutsche Zeitung: Neue Geldscheine in Norwegen ­- Krone der Kreativität

 

Kategorie: Kreation

von

Stephan Dahm

Der gelernte Banker stieg früh in das Thema Kommunikation ein: erst als Unit-Leiter einer Werbeagentur, dann ab 1998 noch intensiver mit der Gründung von Dahm & Freunde. Gutes Design liegt ihm am Herzen, auch deshalb kann er sich seit 30 Jahren nicht von seinem alten italienischen Auto trennen.

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