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The World of Tim Burton in Brühl.

Das Max Ernst Museum in Brühl zeigt das faszinierende bildkünstlerische Werk des Ausnahme-Regisseurs, der seine Fans regelmäßig mit seinen fantastisch und oft morbide anmutenden Filmen begeistert.

Sie zeigen außergewöhnliche Welten, bei denen Traum und Realität häufig miteinander verschwimmen bis hin zu einer Steigerung ins Surreale: Über 500 Zeichnungen, Gemälde, Filmpuppen, Maquetten, Storyboards und persönliche Dokumente des berühmten Filmemachers Tim Burton sind seit dem 16. August im Max Ernst Museum zu bewundern. Die Ausstellung „The World of Tim Burton“ wurde bereits in Weltmetropolen wie Tokio, Osaka und Prag gezeigt. Bis zum 03. Januar 2016 sind die ungewöhnlichen und oft skurrilen Werke des  amerikanischen Regisseurs, Produzenten, Autors und Künstlers für Fans und Interessierte in Brühl zugänglich.

Die Ausstellung sei wie eine Reise in den Kopf des morbid-fantastischen Exzentrikers, verkündet die Website des Max Ernst Museums. In Anbetracht von Tim Burtons eigenwilligem Filmwerk klingt das nach einer ziemlich spannenden Unternehmung, die unter anderem Einblicke in die Entstehungsprozesse von Figuren wie Jack Skellington oder Edward mit den Scherenhänden gibt. Von Kritzelein auf Servietten über diverse Konzeptzeichnungen bis hin zu fertigen Storyboards werden die kreativen Prozesse Tim Burtons dargestellt, die sich um die Themen Märchen, Gruselgeschichten, Träume oder Popkultur drehen.

Das Filmwerk Tim Burtons

Tim Burton hat seit seiner frühesten Kindheit ein Faible für Horrorfilme und die filmschaffende Industrie. Mit gerade Mal 13 Jahren dreht er seinen ersten Kurzfilm, studiert nach der Highschool 3 Jahre Trickfilmkunst und arbeitet schließlich bei Disney als Animator und Regisseur. Sein erstes bekannteres Werk ist der Kurzfilm Frankenweenie, mit Beetlejuice gelingt ihm 1988 der Durchbruch. Zu seinen erfolgreichsten Filmen zählen Sweeney Todd, Edward mit den Scherenhänden, Alice im Wunderland, Big Fish und die Batman-Verfilmung von 1989 mit Michael Keaton und Jack Nicholson in den Hauptrollen.

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Der erste Tim Burton Film (als Autor), an den ich mich erinnere, ist Nightmare before Christmas: Ein skurril-morbides Märchen um das Skelett Jack Skellington, das auf der Suche nach Abwechslung vom immer gleichen Halloween-Fest nach Christmas Town gelangt. Die einzigartige Art, wie Tim Burton Geschichten erzählt – voll von geistreichem Witz und gleichzeitig geprägt von einer traurigschönen Schwermut – hat mich sofort gefesselt. Obwohl kein großer Fan von Zeichentrickfilmen, gehören seine Stop Motion Pictures zu meinen absoluten Lieblingsfilmen, ebenso wie viele seiner anderen Werke. Wer ein Fan von fantastischen Geschichten, traumhaften Welten und makabrem Humor ist, der sollte sich „TheWorld of Tim Burton“ auf keinen Fall entgehen lassen.

 

Weitere Infos zur Ausstellung:

  • Laufzeit: 16. August 2015 – 03. Januar 2016
  • Begleitend erscheint ein Katalog mit 120 Seiten, zahlreichen, meist farbigen Abbildungen und Texten von Patrick Blümel, Tim Burton, Jenny He, Achim Sommer und Jürgen Wilhelm.
  • Die Ausstellung wird vom Max Ernst Museum Brühl des LVR und der unabhängigen Kuratorin Jenny He in Zusammenarbeit mit Tim Burton Productions organisiert.
  • Tickets gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen und an der Museumskasse

Alles weitere findet ihr hier: http://www.maxernstmuseum.lvr.de/de/ausstellungen/tim_burton/the_world_of_tim_burton.html

 

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