Jahr: 2015

Am 5. September ist der Tag des Kaffees.

Morgen ist der Tag des Kaffees. Aber eigentlich ist für mich jeden Tag ein Tag des Kaffees. Denn ohne Kaffee geht bei mir fast nix. Ohne bin ich morgens grantig und nachmittags müde. Und bei Kreativsperren aller Art hat schon mancher Gang in die Agenturküche geholfen – erst mal einen Kaffee machen. Danach flossen auch die Ideen wieder. Mit dieser Leidenschaft bin ich weder bei uns im Büro noch in Deutschland alleine. Denn Deutschland liebt Kaffee: Rund 162 Liter Kaffee trinken die Bundesbürger jährlich im Schnitt pro Kopf, und damit deutlich mehr als jedes andere Getränk. Genießt also am Samstag euren Wochenend-Kaffee und habt ein wunderbares Wochenende! Auch unsere Praktikanten stehen mehrheitlich auf Kaffee und halten ihn für existentiell in der Werbung. __________________________________________________________________ Der Deutsche Kaffeeverband plant am 5. September bundesweit zahlreiche Aktivitäten rund um den Kaffee. Illustration: Deutscher Kaffeeverband

Kleidung, die die Farbe wechselt und Printanzeigen, die blinken.

Stellt euch mal vor, es gäbe Textilien, die auf Knopfdruck jede beliebige Farbe und jedes erdenkliche Muster annehmen können. Oder Zeitungen, in denen sich die Bilder selbstständig bewegen und ihre Farben und Formen verändern. Das klingt nach abgedrehten Sci-Fi-Storys oder Zauberei? Nicht ganz, denn Forscherteams aus den USA und Deutschland arbeiten zurzeit an der Umsetzung genau dieser Technologien. Electric Skin An der University of Central Florida wurde das weltweit erste dehnbare Farbdisplay entwickelt. Die Vorbilder für die sogenannte „Electric Skin“ stammen aus der Natur: wie das Chamäleon benötigt das Farbdisplay keine Beleuchtung. Es ist außerdem wie der Oktopus in der Lage, seine Farbe zu ändern, während es sich ausdehnt oder zusammenzieht. Entscheidend für die Farbdarstellung ist allein die angelegte Spannung. Was mögliche Anwendungsgebiete der Electric Skin angeht, sind der Phantasie im Grunde keine Grenzen gesetzt. Das Farbdisplay ist so dünn und flexibel und dabei gleichzeitig so haltbar, dass es in allen möglichen Bereichen eingesetzt werden kann. Denkbar ist beispielsweise ein militärischer Einsatz für einen Tarnanzug, der sich flexibel an jedes Terrain anpassen kann. Richtig spannend …

Flat Design oder warum die Welt gerade eine Scheibe ist.

Flachheit, dazu vermerkt mein Lexikon als Hauptbedeutung: „ABWERTEND Geistlosigkeit, Gedankenarmut, geistige Oberflächlichkeit.“ Ein flaches Design wäre insofern etwas, in das der Gestalter nicht viel Arbeit gesteckt hat und das man am besten ebenso wie einen flachen Witz ganz schnell wieder vergisst. Flat Design ist aber alles andere als das. Seit einigen Jahren ist es ein zentraler Trend, der sich bei Betriebssystemen wie Windows 8 und vor allem im Webdesign beobachten lässt. Vom Look des bekannten Filehosting-Dienstes Dropbox bis hin zu Googles beliebtem Angebot, an Weihnachten die Route des Weihnachtsmanns nachverfolgen zu können, im ganzen Netz scheint sich Flat Design momentan auszubreiten:   Flat Design, dessen Wurzeln bis hin zum Swiss Style zurückreichen, steht dabei in klarem Gegensatz zum Skeuomorphismus. Dieser verleiht Benutzeroberflächen und Icons ein möglichst realistisches Abbild und imitiert etwa bei den Anwendungen Adressbuch und Terminkalender eine Leder- und Papieroptik. Dies dient vor allem dazu, dem Benutzer ein materielles Vertrauen gegenüber digitalen Oberflächen einzuflößen. Demgegenüber setzt Flat Design bewusst auf Reduktion und Minimalismus: Einfache Formen und Symbole, großzügig eingesetzte bunte Flächen und sogenannte Ghost Buttons …

Papperlott – ein Online-Store für Menschen, die sich gerne mit Schönem umgeben.

Gute Gestaltung und ungewöhnliches Design auch für Alltägliches bietet Miriam Reitmeier mit ihrem Papeterie-Online-Shop „Papperlott“. Im Angebot ist viel Schönes aus oder fürs Papier – zum Beispiel illustrierte Karten für alle denkbaren Anlässe, Notizblöcke, Hefte, Kalender, Schreibgeräte, Geschenkpapier und vieles mehr.