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Braucht man heute überhaupt noch Visitenkarten?

Unnötig oder unverzichtbar? Die Bedeutung der Visitenkarte hat sich gewandelt. Stand noch vor wenigen Jahren der Austausch der Kontaktdaten im Vordergrund, geht es heute vor allem um den Ausdruck von Vertrauen und Wertschätzung. Denn so wirklich notwendig ist die gedruckte Visitenkarte nicht zwingend. Schließlich enthält jede E-Mail alle Kontaktdaten, ganz einfach per Klick in die eigenen Kontakte integrierbar. Oder man tauscht seine Business-Daten über Online-Portale wie Xing oder LinkedIn aus. Doch das kleine Kärtchen behauptet sich trotz Digitalisierung – warum?

Nur digital ist unpraktisch

Der berühmte erste Eindruck, den wir von einer Person haben, wird im Geschäftsleben oft begleitet von der Visitenkarte. Business-Knigge-Experte Jan Schaumann bringt es im Impulse-Interview auf den Punkt: „Wenn wir ehrlich sind, gibt es keine Notwendigkeit mehr für eine Visitenkarte, genau wie es keine Notwendigkeit dafür gibt, einen Oldtimer zu fahren. Wir haben alle E-Mails mit einer E-Mail-Signatur, wir haben alle ständig unsere Smartphones in der Hand und Profile in den sozialen Netzwerken. Das ist viel unkomplizierter als eine Visitenkarte.“ Seiner Meinung nach gibt es Visitenkarten vor allem noch wegen ihrer Symbolkraft. Die Übergabe der Visitenkarte symbolisiert Vertrauen. Sein Fazit: „Hier ist Symbolik wichtiger als der Nutzen“.

Visitenkarten im Wandel

Diese Symbolik geht vielfach einher mit einer veränderten Gestaltung der Visitenkarte. Es zählen Hochwertigkeit und besondere Lösungen. „Man verteilt und bekommt viel weniger Visitenkarten, aber die sind dann oft viel hochwertiger. Es geht mehr um die Geste als um die Informationen darauf“ sagt Max Siedentopf, Kreativparter bei KesselsKramer im PAGE-Interview.

Wir erleben die Digitalisierung in allen Lebensbereichen. Das macht uns aufmerksamer für außergewöhnliche Lösungen bei Visitenkarten. Dies kann zum Beispiel eine besondere Verarbeitung sein oder außergewöhnliche Papierqualität. Wir bei Dahm & Freunde haben uns für eine haptische Visitenkarte entschieden: 1,5 mm stark, 6 Gramm schwer, schwarzer und weißer Karton aufeinander kaschiert, mit Prägung und Silberdruck. Das fasst sich fein an und liegt mit 6 Gramm wirklich gut in der Hand. Das haptische Erlebnis ist durch die Stärke und das Gewicht der Karte eindrucksvoll. Gedruckt werden diese besonderen Exemplare in der Bonner Hofgartenmanufaktur, einer kleinen und wirklich feinen Druckerei, die sich auf handwerklich herausragenden Druck in kleinen Auflagen spezialisiert hat. Gedruckt wird hier zum Beispiel auf einer alten Heidelberg in Manufaktur-Perfektion.

Die superdicke D&F Visitenkarte

Mir ist übrigens mit unserer D&F Visitenkarte bei einem Kundentermin etwas Lustiges passiert: Mein Gegenüber nahm meine haptische Visitenkarte entgegen, betrachtete sie aufmerksam und eingehend, zog sein Smartphone heraus und scannte sie mit einer App. So weit, so normal. Anschließend gab er mir meine Visitenkarte zurück mit den Worten „Die Karte ist so schön, die können Sie bestimmt noch einmal verwenden.“
Mach ich.

Hier wird Schönes schön gedruckt – Hofgartenmanufaktur

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