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Dahm & Freunde beim Katholischen Medienpreis 2019.

Seit vielen Jahren unterstützen wir den Projektverantwortlichen Karsten Henning von der Deutschen Bischofskonferenz bei der Verleihung des „Katholischen Medienpreises„. Dahm & Freunde war auch auf der diesjährigen siebzehnten Preisverleihung im Vorfeld verantwortlich für die Sichtung und Administration sämtlicher eingegangener Bewerbungen sowie die Gestaltung der Kommunikationsmaßnahmen rund um das Event. So haben wir die Bühnenpräsentation für Redner wie Gisela Steinhauer vom WDR und den Bundesvorsitzenden des Deutschen Journalisten-Verbandes Prof. Dr. Frank Überall konzipiert und umgesetzt.

Große Preisverleihung im Max Ernst Museum Brühl

Die festliche Verleihung fand in diesem Jahr im Max Ernst Museum Brühl statt und begann mit einem Grußwort des Vorsitzenden der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz und der Jury des Katholischen Medienpreise, Bischof Dr. Gebhard Fürst, der besonders hervorhob, wie vielfältig soziale Brennpunkte und entsprechende Wunden gegenwärtig seien. Die Preisträger haben mit ihren Beiträgen, so Bischof Fürst, einen maßgeblichen Beitrag zur Förderung von Toleranz, gegenseitigem Verstehen und Miteinander in unserer Gesellschaft geleistet.
Bei der Verleihung selbst wurde etwa Veronika Wulf für Ihren Beitrag „Der fremde Sohn“ in der taz ausgezeichnet, für den sie über viele Monate das Leben eines syrischen Flüchtlings in einer deutschen Gastfamilie begleitete. Der junge Mann war mit seinen Gasteltern bei der Preisverleihung anwesend und sprach bei der Lesung von Annette Schmidt vom Theater K in Aachen einzelne Zitate ins Mikrofon.

Das Internet ein Stück sauberer machen

Auch der ausgezeichnete Beitrag in der Kategorie „Elektronische Medien“ von Hans Block und Moritz Riesewieck hinterließ einen bleibenden Eindruck bei mir. Ihr Film „The Cleaners“ lief 2018 auf ARTE. Er beschäftigt sich mit der Berufsgruppe spezieller Content Moderatoren, die auf den Philippinen das Internet global von Posts ‚säubern‘, die beispielsweise Hass, Mord und Terror enthalten. Der Job ist so hart, dass die Selbstmordrate unter den Cleanern auf den Philippinen hoch ist, wie die zwei Regisseure im Interview auf der Bühne näher ausführten. Hier könnt ihr euch den Trailer zum Film anschauen.

Die übrigen Preisträger

Der Sonderpreis der Jury ging an Heribert Prantl für seine Essays in der Süddeutschen Zeitung zu den Hochfesten der Kirche. Neben den Hauptpreisen wurde von der Jury die Auszeichnung „journalistisch WERTvoll“ in der Kategorie Printmedien an Sarah Seifen für Ihren Beitrag „Und Tschüss?! – Bleiben oder Gehen?“ und in der Kategorie Elektronische Medien und Sandra Weiss und Charlotte Eichhorn für Ihren Beitrag „Völkermord im Verborgenen – ein multimediales, interkulturelles Langzeitprojekt“ verliehen. Alles in allem war es eine eindrucksvolle und qualitativ hochwertige Veranstaltung, die mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Und ich freue mich schon auf 2020, wo wir die DBK erneut bei der Verleihung des Medienpreises unterstützen werden.

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