Alle Artikel in: Trends

Classic Blue ist die Farbe des Jahres 2020

Jedes Jahr wählt das Farbinstitut Pantone die Farbe des Jahres, die zum Trendsetter für Einrichtung, Mode und Design werden könnte. 2020 soll mit Classic Blue ein Blauton die Menschen beruhigen. Nach Einschätzung von Pantone steht das klassische Blau für Konstanz und Verlässlichkeit und strahlt Zuversicht aus. Der Farbton mit der Katalognummer 19-4052 soll damit einen Gegenpol zu den rasanten technologischen Entwicklungen und politischen Umbrüchen unserer Zeit bilden. Blau drängt sich nicht auf, wirkt verlässlich und vertraut, steht für Ruhe und Souveränität. Blau ist deshalb auch eine beliebte Farbe für internationale oder staatliche Organisationen wie die EU, findet Einsatz bei Polizeiuniformen oder im Corporate Design von Versicherungen. Blau ist auch erklärte Lieblingsfarbe der Deutschen: Rund 40 Prozent der Befragten gaben nach einer Allensbach-Umfrage Blau als Lieblingsfarbe an. Und 70 Prozent aller B-to-B-Marken verwenden z. B. Blau als Hausfarbe (Reins, Classen, Zopf: Text sells. Verlag Hermann Schmidt). ______________________________________________________________________________Beitragsbild: ©Pantone/https://www.pantone.com/color-intelligence/color-of-the-year/color-of-the-year-2020

Braucht man heute überhaupt noch Visitenkarten?

Unnötig oder unverzichtbar? Die Bedeutung der Visitenkarte hat sich gewandelt. Stand noch vor wenigen Jahren der Austausch der Kontaktdaten im Vordergrund, geht es heute vor allem um den Ausdruck von Vertrauen und Wertschätzung. Denn so wirklich notwendig ist die gedruckte Visitenkarte nicht zwingend. Schließlich enthält jede E-Mail alle Kontaktdaten, ganz einfach per Klick in die eigenen Kontakte integrierbar. Oder man tauscht seine Business-Daten über Online-Portale wie Xing oder LinkedIn aus. Doch das kleine Kärtchen behauptet sich trotz Digitalisierung – warum? Nur digital ist unpraktisch Der berühmte erste Eindruck, den wir von einer Person haben, wird im Geschäftsleben oft begleitet von der Visitenkarte. Business-Knigge-Experte Jan Schaumann bringt es im Impulse-Interview auf den Punkt: „Wenn wir ehrlich sind, gibt es keine Notwendigkeit mehr für eine Visitenkarte, genau wie es keine Notwendigkeit dafür gibt, einen Oldtimer zu fahren. Wir haben alle E-Mails mit einer E-Mail-Signatur, wir haben alle ständig unsere Smartphones in der Hand und Profile in den sozialen Netzwerken. Das ist viel unkomplizierter als eine Visitenkarte.“ Seiner Meinung nach gibt es Visitenkarten vor allem noch wegen ihrer …

Die besten Zitate von Kreativen.

Der Berliner Designer Boris Brumnjak hat hundert seiner Lieblingszitate zusammengetragen. Vertreten sind kreative Köpfe aller Art und aus allen Disziplinen – von Konfuzius bis Mirko Borsche, von Albert Einstein bis Mario Testino, von Churchill bis Karl Lagerfeld.  Entstanden ist ein einhundert Postkarten umfassender, abwechslungsreicher Block – ein Postkartenbuch voller Witz und Geist. Erschienen ist »Einhundert Zitate« beim Verlag seltmann + söhne. Boris Brumnjak: Einhundert Zitate 15 × 11 cm 100 Postkarten in einem dicken Block, Hardcover Sprachen deutsch/englisch 29,80 Euro ISBN 978-3-944721-72-9 seltmann + söhne, Berlin  

Wie sieht die Bank der Zukunft aus?

Gibt es in fünf Jahren noch Bankfilialen – mit echten Beratern? Oder findet Banking nur noch online statt? Werden menschliche Banker durch Bots ersetzt, harte Währungen durch virtuelle Zahlungsmittel und die traditionellen Bankhäuser von smarten FinTech-Unternehmen wie N26, IDnow oder Azimo abgelöst? Wenn man sich unter dem Hashtag FinTech auf Twitter umsieht, dann hat es fast den Anschein. Doch es lohnt sich, etwas genauer hinzusehen.

Das Pantone Cafe – Geschmack nach Farben.

Malen nach Zahlen kennt jeder, aber jetzt gibt’s auch Essen nach Farben. Der Farbanbieter Pantone hat in Monaco sein temporäres Pantone Cafe eröffnet. Hier bestellt man einfach nach Farbnummern. Hinter der Bestellung „Einen Pantone 17-1227 bitte“ verbirgt sich zum Beispiel ein Café auf Lait. Und ordert man „Pantone 12-1209“, kann man sich anschließend an einem Vitello Tonnato erfreuen.

In Social Media geht es um Identität – oder das „du bist was du postest“-Prinzip.

Jeder Mensch hat eine eigene und ganz persönliche Identität. Sie ist ihm auch häufig bewusst. Fotos zum Beispiel, die ihm nicht gefallen, löscht er. „Das bin ich doch nicht“ sagt er verärgert. Kleidung, die ihm nicht gefällt, lehnt er ab. „Das steht mir doch nicht“ erkennt er mit sicherem Blick. Offensichtlich weiß jeder von uns sehr genau, wer er ist oder zumindest, wer er sein will. Jeder von uns trägt also ein ganz bestimmtes „Bild von sich selbst“ im Kopf und kontrolliert ständig und meist sehr bewusst dieses Bild gegenüber Dritten.

Apple öffnet sich. Ein bisschen.

Wer auf der diesjährigen WWDC von Apple erwartete, dass Tim Cook ein neues sensationelles Gadget aus der Tasche seines Jeanshemdes zauberte, wurde enttäuscht: Kein neues Produktflaggschiff, kein neues iSomething und also auch keine echte „Revolution“ in 2016. Dafür aber überraschte der Konzern aus Cupertino mit einer ganz anderen Nachricht: Künftig öffnet Apple einige zentrale Dienste wie iMessage, Siri und Maps gegenüber Partnern – und auch Wettbewerben. Diese können nun zum Beispiel Apples Spracherkennungssystem Siri über Programmierschnittstellen (APIs) gezielt ansprechen und hierdurch buchstäblich mitreden. Bei iMessage dürfen sich die User auf neue Smileys, Stickers und Emojis von Drittanbietern freuen – zu dieser Nachricht würde ich spontan übrigens ein Emoticon posten, das ungläubiges Kopfschütteln zum Ausdruck bringt. Ein geschlossenes System öffnet sich Die Öffnung wichtiger Dienste und exklusiver Funktionen für eine Nutzung durch Dritte ist neu bei Apple.  Sie markiert das Ende einer jahrzehntelangen Exklusivität von Hardware-Software-Verbindungen, wie sie der unlängst im Kino kontrovers diskutierte Steve Jobs zeit seines Lebens favorisierte. Stattdessen kommen Programmierer und Entwickler auf der ganzen Welt jetzt endlich in den Genuss, selbst einmal in den Apfel beißen …